Die 20 Axiome der Hamburger Schule
Coaching vollzieht sich unter den verschiedensten
Rahmenbedingungen; entscheidend ist die Beachtung folgender
Werte:
- : Durch den Coachee,
die Gruppe oder das Team selbst festgelegte nachhaltige
Selbstlernkonzeption.
- : Der Coachee,
die Gruppe oder das Team entscheiden ihre Veränderungsthematik
und den Zeitpunkt.
- :
Der Coachee, die Gruppe oder das Team haben selbstständigen
Zugriff auf die Ressourcen, die zur Selbstorganisation und
Veränderungsrealisierung benötigt werden .
- : Der Coachee,
die Gruppe oder das Team sind in der Lage
Veränderungsanforderungen selbst zu erkennen und selbst
zu
realisieren.
Coaching muss der Komplexität
der Lebens- und Erfahrungswelt des Coachee, der Gruppe oder
des Teams gerecht werden. In diesem Sinne ist Coaching immer
"systemisch".
Coaching führt den
Coachee, die Gruppe oder das Team von linearem zu vernetztem
Denken und Handeln.
Es geht darum, Freiheitsgrade für eigenes Verhalten innerhalb
eines "Bezugskontextes" zu identifizieren und zu
"Vergleichbarem" zu erweitern.
Coaching basiert auf Modellen
von wissenschaftlicher Erkenntnis.
Coaching definiert sich
über eine wertegeleitete Arbeitshaltung und operationalisierbares
Handwerk.
Die Lösung liegt
im Coachee, in der Gruppe oder im Team.
Erfahrungen bilden die
Grundlage jeder individuellen und kollektiven Wirklichkeitskonstruktion.
Systemisches Denken und
konstruktivistisches Denken und Handeln sind nicht identisch,
ergänzen sich aber.
Motivgeleitete Interessen
und Erkenntnis bilden einen Zusammenhang.
Menschen orientieren
sich innerhalb individuell definierter und gedeuteter
Kontexte an Werten.
Ein Kontext (Konstrukt
oder auch Handlungssystem) ist dem Individuum, der Gruppe
oder dem Team dann bewusst, wenn er/sie ihn kognitiv erschließen
kann/können.
Körper, Gehirn,
Geist und Emotionen bilden eine unzertrennbare Einheit
Entscheidungen für
ein Verhalten / eine Handlung werden durch Motive, Bedürfnisse,
innerhalb von durch Werte gedeuteten Kontexten beeinflusst.
Menschen handeln, da sie
für sich einen persönlichen Vorteil im Sinne der
Erfüllung von Motiven, Bedürfnissen und Werten erwarten.
Dies gilt auch für Gruppen und Teams.
Werte entstehen durch
wiederholtes, individuell erfolgreiches Handeln / Verhalten
in einem spezifischen Kontext.
Grundsätzliche Verhaltensmuster
ergeben sich aus Werten, die für das Individuum, der
Gruppe oder das Team kontextübergreifend gelten.
Werte, die handlungsleitend
sind, aber hinsichtlich ihrer Bedeutung nicht reflektiert
werden, führen zu Glaubenssätzen. Glaube ist ein
Wertekontext, der nicht hinterfragt wird.
Leitwerte sind Werte,
die für das Individuum, die Gruppe oder das Team in allen
konstruierten Kontexten gelten. Sie bilden die Schnittmenge
aller Werte innerhalb dieser Kontexte.
Werte bilden die Grundlagen
für Entscheidungen. Der Beginn einer Entscheidung ist
die gefühlsmäßige Wahrnehmung eines Wertes.
Der Abschluss einer Entscheidung begründet einen Wert
(subjektiv) rational.
Wahrnehmung basiert auf
der Wahrnehmung von Unterschieden.
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