Grundlagen
Die Grundlagen ihres Seins definiert die Hamburger Schule
durch Axiome. Aus ihrem axiomatischen System begründet
sie Erklärungen für Phänomene im Coaching,
strukturelle Interdependenzen der Axiome, Modelle, Vorgehensweisen
und die curriculare Struktur von Coachausbildungen.
Das "Wert"-Verständnis der Hamburger Schule
basiert auf einer positiven Bewertung des Ergebnisses einer
Handlung und / oder Bevorzugung einer Handlung vor einer anderen.
Die Hamburger Schule begreift Methodik als ein grundsätzlich
pädagogisches Erklärungsverfahren für Lerninhalte
unterschiedlicher Lernstufen oder Taxonomien.
Die Hamburger Schule verwendet Erkenntnisse verschiedener
Wissenschafts- und Erfahrungsdisziplinen aus rein pragmatischen
Gründen. In diesem Sinne vermittelt sie keinen wissenschaftlichen
Lernprozess oder Disput über die Entstehung und Lehre
dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse.
In der Hamburger Schule finden Erkenntnisse aus folgenden
Bereichen Anwendung: Pädagogik, Soziologie, Psychologie,
Philosophie, Betriebswirtschaftslehre, Biologie, Logik, Rechtswissenschaft.
Innerhalb der Struktur des Lehrgefüges (Didaktik) werden
diese Erkenntnisse für den Lernprozess modelliert und
sind damit überprüfbar.
Die Hamburger Schule nutzt vorhandene Ressourcen von Coach
und des Coachee im Sinne von Wissen, Erkenntnissen, Erfahrungen
zur Wirkungsentfaltung zur Optimierung der individuellen und
ganzheitlichen Kompetenzentwicklung.
Die Didaktik der Hamburger Schule nutzt Ressourcen —
wie Lehrcoachs, Teilnehmer, Inhalte, Methoden, Erkenntnisse
und Praxiswelten — zur Wirkungsentfaltung und Optimierung
des individuellen und ganzheitlichen Lern-Entwicklungsprozesses.
Die Hamburger Schule begreift Coaching in seiner praktischen
Ausprägung, in ihrem Coachingverständnis, im Coachingprozess
und in der Evaluation des Coaching als begründbar und
nachvollziehbar. In diesem Sinne ist eine Logik im Coaching
gegeben und notwendig. Da Logik als die Lehre von formalen
Beziehungen oder Denkinhalten gilt, ist deren Beachtung im
tatsächlichen Denkvorgang und seiner Erklärung "logisch"
erfahrbar.
Das Curriculum einer Coachausbildung basiert auf Logik.
Als eigenständiges Erklärungssystem von Coaching
grenzt sich die Hamburger Schule bewusst von anderen Erklärungssystemen
von Coaching ab. Das bedeutet auch das bewusste Verwenden
und das bewusste Ausgrenzen von Begriffen, die nicht der Axiomatik
der Hamburger Schule entsprechen.
Begriffsdefinitionen die in einem alltagsprachlichen Verwendungsverständnis
dieser Begriffe zu "Irritationen" führen, werden
im Sinne eines Lehrdogmas nicht verwendet. Dazu zählen
insbesondere die Begriffe: Rat, Ratschlag, raten, Beratung,
beraten, vermitteln, Tipps, Rolle, Rolle ausfüllen, Rolle
einnehmen und vergleichbare, lösungvorweg-nehmende (Lösung
antizipierende) Formulierungen.
Begriffe aus der Methodik bestehender Ausbildungen wie z.B.
TA und NLP werden im Sprachgebrau der Hamburger Schule nicht
verwandt bzw. sollen, um "Übertragungen" auszuschließen,
nicht verwandt werden.
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